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Windelfrei
heißt, die von Geburt an bestehende Fähigkeit des Babys sein Ausscheidungsbedürfnis wahrzunehmen und signalisieren zu können aufzugreifen und mit dem Baby über sein Bedürfnis auf intensive und intuitive Art
und Weise zu kommunizieren. Der Ausdruck "Windelfrei" beschreibt den Umstand der eintritt wenn Eltern mit ihrem Baby über sein Ausscheidungsbedürfnis kommunizieren und Windeln dadurch mehr oder weniger unnötig werden.
Beziehung statt Erziehung
Ein Baby muss nicht erzogen werden, um zu einem liebevollen und respektvollen Erwachsenen heran wächst. Ebensowenig braucht es Erziehung, damit ein Baby sauber wird. Babys sind von Geburt an sauber, wenn man ihnen die Möglichkeit dazu bietet.
Windelfreiheit ist weder eine Form der verfrühten Sauberkeitserziehung noch ein spezielles Training, damit Babys sehr früh sauber und selbstständig sind. Es ist das Begleiten des Babys auf seinem Weg zur Selbstständigkeit sowie das Wahrnehmen und Respektieren von Bedürfnissen und Gefühlen.
Selbständig werden 
Das Streben nach Selbstständigkeit eines Babys von Geburt an und seine Fähigkeit, Gefühle und Bedürfnisse durch Körpersignale und Laute zum Ausdruck zu bringen wird bei der Windelfreiheit durch (non)verbale Kommunikation begleitet. Es geht nicht darum, mit dem Baby etwas zu machen oder ihm etwas lernen, sondern darum mit ihm zu „gehen“ und ihm nichts zu "verlernen" - wie dies beispielsweise bei der konventionellen Sauberkeitserziehung (und Erziehung) der Fall ist.
Ein Baby ist von Geburt an fähig, seine Bedürfnisse wahrzunehmen und zu erkennen - gegen aller sogenannten Expertenmeinungen - eben auch sein Ausscheidungsbedürfnis. Diese signalisierten Bedürfnisse zu erkennen und auf sie in angemessener Art und Weise zu reagieren - darum geht es bei der Windelfreiheit
Mehr dazu im umfangreichen und neu überarbeiteten "Windelfrei - so geht's"-Skriptum!
