und immer wieder ... die eigenen Grenzen ...
...im Alltag mit Kind(ern). Wie geht denn das. Bleibe ich bei einem liebevollen und respektvollen Umgang nicht immer auf der Strecke.
"aber ich kann mein Baby doch ncht schreien lassen", "aber ich muss ihr doch alle Bedürfnisse befriedigen, sonst leidet sie doch" "Wenn ich meinen Kindern alles gebe ... wo bleibe dann ich"
Man kann Kindern nicht alles geben. Und ein liebevoller sowie respektvoller, achtsamer Umgang mit Kindern bedeutet keinesfalls, dem Kind oder den Kindern alles zu gebe ohne dabei die eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu respektieren. Gerade um einen achtsamen Umgang mit Kindern pflegen zu können ist es wichtig die eigenen Grenzen zu achten und wahrzunehmen. Abgesehen davon heißt das keinesfalls die Grenzen des Kindes zu missachten oder es respektlos zu behandeln.
Und wenn das Kind dann weint, weil es nicht das bekommt, was es gerne möchte. Dann weint es -ganz grob gesagt. Aber das ist in Ordnung. Das Kind darf über diese Grenze weinen, es darf ebenso wütend und traurig darüber sein. Frust zu erleben, davor kann man ein Kind nicht bewahren. Dieser gehört ebenso zum Miteinander wie Freude und andere Empfindungen. Diesen nicht alleine bewältigen zu müssen, darauf sollte man achten. Ebenso wenig können Eltern ihre eigenen Bedürfnisse immer auf der Strecke lassen und sie übergehen.
Ganz im Gegenteil, gerade im Hinblick auf eine langfristige, ausgeglichene und bereichernde Beziehung zum Kind ist es wichtig die eigenen Grenzen zu achten! Anderenfalls führt es über kurz oder lang dazu, dass die Beziehung zum Kind unter der Unausgeglichenheit leidet und im Endeffekt schwierig wird
