Aktuelles von Lini
REZENSION /BUCHEMPFEHLUNG"Nicht impfen - was dann" Dr. Friedrich P. Graf (sprangsrade Verlag) Das Buch ist eine Entscheidungshilfe bezüglich Impfungen und sollte im Grunde von Eltern gelesen werden, bevor ihr Kind noch zur Welt kommt. Es ist auf dem neuesten Stand und bietet auch Hilfestellungen zu immer wieder aufkommenden Themen wie Fernreisen und Wundversorgung (vor allem Tetanus). Es ist beruhigend von einem Arzt mit langjähriger Erfahrung Auskunft und Entscheidungshilfe zu bekommen. Die statistischen Beweise von der Wirksamkeit von Impfungen werden ausführlich besprochen und als das dargestellt was sie sind. Eben das macht das Buch so unentbehrlich beim so oft diskutierten und überlegten Thema "Imfpungen". Eltern haben durch dieses Buch die Möglichkeit eine angstfreie Entscheidung zu treffen. Hat man das Buch gelesen, hat man mehr Grundwissen über die Impfthematik/problematik und über ihre Auswirkungen. Ein Buch das wir allen Interessierten empfehlen können. Eine Alternative?Es mag vielleicht eine Alternative sein anstatt Wegwerfwindeln Stoffwindeln oder anstatt überhaupt Windeln keine Windeln zu verwenden. Aber kann die Kommunikation mit dem Baby über seine Bedürfnisse wirklich als Alternative oder gar als verrückter Modetrend, der nicht von Dauer ist bezeichnet werden? Wie kann es "alternativ" sein, mit seinem Baby über seine Bedürfnisse zu kommunizieren und auf eben diese in liebevoller, respektvoller und angemessener Weise zu reagieren? Wie kann es "alternativ" sein auf die Bedürfnisse eines Menschen einzugehen und darauf zu reagieren, ganz egal ob es sich um einen Erwachsenen oder ein Kind handelt. Immer wieder werde ich mit dem Vorwurf konfrontiert, dass die Windelfreiheit nur eine Quälerei für Eltern und Kind sei, dass es sich hierbei nur um eine Modeerscheinung der Ökobewegung handle und dass vor allem die Kinder zu etwas gezwungen werden, wozu sie zu so einem frühen Zeitpunkt noch gar nicht fähig sind. Bevor also irgendjemand den abwertenden Vorwurf einer dem zeitgeist (Wegwerfgesellschaft) nicht getreuen Alternative laut werden lässt, sollte er darüber nachdenken, ob es wirklich eine Alternative sein kann, auf die Bedürfnisse eines Menschen einzugehen. Denn ganz egal ob mit oder ohne Windel haben Babys ein recht darauf, dass mit ihnen kommuniziert und auf ihre Bedürfnisse eingegangen wird! Zum Jahresausklang ....... den sehr authentischen Bericht einer Mutter, der mich vor wenigen Tagen erreicht hat. Lini Hallo Lini! Ich würde dir gerne schreiben, wie es uns mit der Windelfreiheit geht, und was sie mit uns "macht". Während der Schwangerschaft wuchs in mir dieses Bedürfnis nach Ursprünglichkeit. Ich wollte alles von meinem Baby fernhalten, was nicht von Natur aus für es gedacht war. Nur beim Thema Windeln kam ich nicht weiter. Mein erster Gedanke war: Natürlich Stoffwindeln. Aber ich war nicht ganz zufrieden. Immer wieder dachte ich mir: Babies haben alles was sie brauchen, wenn sie zur Welt kommen. Also eben KEINE Windel. Ich suchte im Internet und wurde zum Glück fündig. Ich bestellte deine Broschüre und war Feuer und Flamme. DAS war wonach ich gesucht hatte. Mein Mann und ich beschlossen erst mal niemandem davon zu erzählen und erst abzuwarten bis unser Kind geboren wurde. Unser Sohn kam per Notkaiserschnitt zur Welt. Ich war am Ende. So begann also sein Leben: Zwischen blauen Kitteln und Neonröhren. Ich brauchte einige Wochen, um das zu verarbeiten. Ich hielt ihn zwar seit seiner zweiten Lebenswoche immer nach dem Aufwachen und nach dem Stillen ab, aber windelfrei war er nicht. Als er zwei Monate war, besuchten wir dein Instensivseminar. Mittlerweile ist er neun Monate alt und Lulu und Gaga machen ist für ihn das selbstverständlichste auf der Welt. Natürlich hatten wir auch unsere "schwierigen Zeiten", aus denen wir aber immer gestätkt hervorgingen. Die Leute in unsrer Umgebung sind immer wieder fasziniert. "Wie machst du das?" oder "Das habt ihr ihm aber schon gut beigebracht!" Sie können es kaum glauben, wenn wir sagen: Das hat unser Sohn UNS beigebracht. Wir waren nur aufmerksam Lernende. Die Windelfreiheit hat positiven Einfluss auf unser Ganzes Leben genommen. Wir sind achtsamer geworden, auch gegenüber den Bedürfnissen von Anderen. Wir trauen uns wieder auf unser Gefühl zu hören, wir lernen jeden Tag wieder unserer Intuition zu vertrauen. Wir lassen uns nicht mehr verunsichern, durch irgendwelche Konventionen. Wir haben wieder gelernt selbst zu denken, nichts als "Maß der Dinge" hinzunehem. UND: Wir haben unsere Freunde, Familie, Nachbarn,... neu kennengelernt. In diesem Zusammenhang ist mir vor allem aufgefallen, dass sich die Meisten (die selber Kinder haben) in Frage gestellt fühlen.Wir haben eine "sanfte Revolution" erlebt. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Windelfreiheit unseres Sohnes der "positive Nebeneffekt" aller anderen Veränderungen in unseren Leben ist, und nicht umgekehrt. Ich bin dankbar, dass ich durch meine Schwangerschaft und die Geburt unseres Kindes "zurückfinden" kann. Jeden Tag wieder. So möchte ich mich zum Abschluss bei dir bedanken, dafür, dass du diesen Prozess auch in der Praxis möglich gemacht hast. Ohne deine Seite im Internet und das Seminar, wäre es sehr schwierig, wenn nicht unmöglich für uns gewesen. Mit lieben Grüßen Barbara Vogl Gedanken zur WeihnachtszeitIch wünsche dir Zeit Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben. Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben: Ich wünsche dir Zeit, dich zu freuen und zu lachen, und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen. Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken, nicht nur für dich, sondern auch zum Verschenken. Ich wünsche dir Zeit -nicht zum Hasten und Rennen, sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen. Ich wünsche dir Zeit, nicht nur so zum Vertreiben. Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben als Zeit für das Staunen und zeit für Vertrauen, anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schauen. Ich wünsche dir Zeit nach den Sternen zu greifen, und Zeit, um zu wachsen und zu reifen. Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben. Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben. Ich wünsche dir Zeit, zu dir selbst zu finden, jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden. Ich wünsche dir Zeit auch um zu Vergeben. Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben! Gedicht von Elli Michler
In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine wunderschöne, ruhige und besinnliche Weihnachtszeit, einen guten Rutsch und ein bereicherndes Jahr 2012!!!
und immer wieder ... die eigenen Grenzen ......im Alltag mit Kind(ern). Wie geht denn das. Bleibe ich bei einem liebevollen und respektvollen Umgang nicht immer auf der Strecke. "aber ich kann mein Baby doch ncht schreien lassen", "aber ich muss ihr doch alle Bedürfnisse befriedigen, sonst leidet sie doch" "Wenn ich meinen Kindern alles gebe ... wo bleibe dann ich" Man kann Kindern nicht alles geben. Und ein liebevoller sowie respektvoller, achtsamer Umgang mit Kindern bedeutet keinesfalls, dem Kind oder den Kindern alles zu gebe ohne dabei die eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu respektieren. Gerade um einen achtsamen Umgang mit Kindern pflegen zu können ist es wichtig die eigenen Grenzen zu achten und wahrzunehmen. Abgesehen davon heißt das keinesfalls die Grenzen des Kindes zu missachten oder es respektlos zu behandeln. Und wenn das Kind dann weint, weil es nicht das bekommt, was es gerne möchte. Dann weint es -ganz grob gesagt. Aber das ist in Ordnung. Das Kind darf über diese Grenze weinen, es darf ebenso wütend und traurig darüber sein. Frust zu erleben, davor kann man ein Kind nicht bewahren. Dieser gehört ebenso zum Miteinander wie Freude und andere Empfindungen. Diesen nicht alleine bewältigen zu müssen, darauf sollte man achten. Ebenso wenig können Eltern ihre eigenen Bedürfnisse immer auf der Strecke lassen und sie übergehen. Ganz im Gegenteil, gerade im Hinblick auf eine langfristige, ausgeglichene und bereichernde Beziehung zum Kind ist es wichtig die eigenen Grenzen zu achten! Anderenfalls führt es über kurz oder lang dazu, dass die Beziehung zum Kind unter der Unausgeglichenheit leidet und im Endeffekt schwierig wird Wie ist das eigentlich mit Windelfrei?Wie schnell hat das funktioniert? Hat es überhaupt funktioniert? Es sind im Grunde die gängigsten Fragen die ich meist ein wenig skeptisch gestellt bekomme. Hat es funktioniert? Ja. Rückblickend hat vor allem bei meiner ersten Tochter, diese typischen Phasen gegeben, in denen ich meinen Instinkt vor lauter Gedanken nicht wahrgenommen habe. Es gab Momente in denen ich gezweifelt habe und wenn man es so bezeichnen kann, dann war es meine Lehrzeit. Bei meinen anderen Kindern, vor allem bei meiner jüngsten Tochter gab es diese Phasen nicht mehr. Es gab sie nicht, weil ich keine Zweifel mehr hatte. Es gab sie nicht, weil ich wusste, dass ich meinem Instinkt und meinem Baby vertrauen konnte. Es erstaunt mich selbst immer wieder, wie sehr ich damit rechne, dass es einmal daneben geht und im Endeffekt verwundert darüber bin, dass es eben nicht daneben geht. Gerade in den letzten Tagen wurde mir wieder bewusst, wie wichtig es ist, sich nicht von Gedanken leiten zu lassen. Meine kleine Tochter, zu dem Zeitpunkt ein Jahr alt, zeigt ganz genau und deutlich, wenn sie einmal muss. Habe ich sie dann über den Topf gehalten hat sie sich weggedreht um dann kurze Zeit später wieder zu zeigen dass sie muss. Erst, als ich mit ihr auf die Toilette gegeangen bin, hat sie ausgeschieden. Mein erster Gedanke war, als sie gezeigt hat und sich immer weggedreht hat, dass sie jetzt streikt. In Wahrheit hat sie sich kein einziges Mal gegen etwas gewehrt, sondern nur gezeigt, dass ihr das Töpfchen nicht mehr recht ist und sie lieber zur Toilette gehen möchte. EIn Baby muss nicht verbal sprechen können um anzuzeigen dass es muss oder um zu zeigen, dass es etwas anderes möchte. Es muss nicht sprechen können um zu kommunizieren. Und funktioniert es? Jein. Treffender sollte es heißen: Wir verstehen uns, wir vertrauen uns und wir kommunizieren miteinander. NEU * NEU* NEU* AB SOFORT ERHÄLTLICHAb sofort ist das neuen Praxishandbuch Windelfrei bei uns erhältlich. Mit vielen farbigen Bildern, Tipps und Tricks zum Alltag mit der Windelfreiheit sowie mit tollen Erfahrungsberichten von windelfrei praktizierenden Eltern. Das Büchlein ist als Ergänzung zum Buch gedacht und soll Eltern/Interessierten eine Idee davon vermitteln, wie Windelfrei in der Praxis aussehen kann.
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